Diese geheimen Codewörter im Flugzeug sollten Sie kennen!

Sie hören Stewardess und Steward tuscheln oder haben das Gefühl, dass irgendwas nicht so richtig stimmt? Dann ist es von Vorteil, wenn Sie die geheimen Codewörter der Besatzung kennen.

Weder darf man die Passagiere in Panik versetzen, noch unhöflich zu ihnen sein. Deswegen haben die Mitarbeiter im Flugverkehr ihre ganz eigene Sprache, um sich austauschen zu können – ohne dass neugierige Passagiere verstehen, worum es dabei geht. Das sind die gängigsten Codewörter, die Sie kennen sollten:

• Bin = Gepäckfach über den Passagieren
• Pax = Passagier
• Galley = Boardküche
• Boarding HC = Headcount
• Delta ist defekt = Toilette defekt
• „Jim Wilson“, „HR“ oder „Hugo“ = Transport einer Leiche
• Passagier 22E braucht Extensions = Passagier in Reihe 22, Sitzplatz E, benötigt einen Verlängerungsgurt

Auch der Blickkontakt ist für das Personal an Board äusserst wichtig, denn nicht immer gibt es die Möglichkeit, miteinander zu reden. Wenn sich dann aber doch mal über die Fluggäste ausgetauscht wird, geschieht das in der Regel in der Galley. Aber nicht nur die Board-Mannschaft spricht in Codes. Transpondercodes sind für die Kommunikation zu den Radarlotsen extrem wichtig, besonders in Gefahrensituationen. Dafür gibt es vierstellige Zahlencodes:

7500: If you feel a knife = Flugzeug wurde entführt
7600: If you hear nix = Kein Funkverkehr möglich
7700: If you go to heaven = Notlage

Die englischen Sätze zu den Zahlen sind dabei eine Eselsbrücke zum Auswendiglernen. „A knife“ reimt sich auf die ersten beiden Ziffern 75, englisch ausgesprochen, „seven-five“. „Hear nix“ reimt sich auf seven-six und „to heaven“ auf seven-seven. Da die Bedeutung der Codes so wichtig ist, prägen sich insbesondere angehende Piloten die Zahlen auf diese Weise ein.

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